Schlagwort: Abwanderung
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1855
Der Filmessay «1855» von Andrea Štaka (Drehbuch, Regie, Kamera) entstand im Rahmen von «Postcards from the Future» für das 75. Locarno Film Festival (Piazza Grande). Er ist Teil einer Recherche für Andrea Štakas neuen Kinospielfilm, inspiriert von Eveline Haslers Roman «Ibicaba — Das Paradies in den Köpfen». Drehbuch, Regie, Kamera: Andrea Štaka Schauspielerin: Rabea Egg Kostüm:…
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STADT-LAND-DISKUSSION: AUSGEDIENT
Seit fünfzig Jahren bemüht sich die Schweizer Politik, Ungleichgewichte zwischen Stadt und Land auszugleichen, dies mit der Regionalpolitik, aktuell unter dem Programmtitel «Neue Regionalpolitik (NRP)». Diese Bemühungen sollen durchaus wahrgenommen werden, sofern sie Neues ermöglichen. Die klassischen Stadt-Land-Klischees sollten dabei – dies die Sicht eines Glarner Regionalpolitikers – überwunden werden. Die Randregionen als Kostenfaktor Auch…
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TÖDI-TUNNEL
Das Glarner Grosstal ist, zumindest wenn der Klausenpass geschlossen ist, eine Sackgasse. Eine bessere Verkehrsanbindung des Tals und wirtschaftlichen Aufschwung erhoffte man sich von einem Eisenbahntunnel durch den Tödi – immer wieder stand diese Möglichkeit einer Verbindung in den Süden im Raum. Susanne Hefti erörtert in ihrem Beitrag die Gründe für das Scheitern einer Ostschweizer…
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WENN PERIPHERIEN ZU ZENTREN WERDEN
Welche Bilder tauchen auf, wenn wir an Peripherien denken? Das verlassene Bergtal, aus dem seit Jahrzehnten die Mehrzahl der Einwohner*innen abgewandert sind und in das nur noch dank der Zweitwohnungen ab und zu Leben einkehrt? Oder denken wir an die Menschen, die in peripheren Berggemeinden engagiert und aktiv daran arbeiten, die Peripherie lebendig zu halten?…
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«PLANEN KANN MAN DAS NICHT»
Im Glarner Hinterland entwickelte sich in den 1980er-Jahren eine eigenständige Kulturszene. Günstiger Wohn- und Arbeitsraum waren dazu eine Voraussetzung. Ebenso massgebend waren Werner Wiedenmeier und Jürgen Zumbrunnen als prägende Persönlichkeiten und «Zugpferde». «Für uns … war D. [Diesbach] etwa das, was für andere Amerika (früher), Neuseeland, Kanada oder Australien bedeutete. Also irgendetwas Fernes, Braches, Leeres,…
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WIR SIND GLARUS
Europa ist zwar seit Jahrzehnten eine beliebte Destination für internationale Einwanderung, die Bevölkerungsentwicklung auf unteren Staatsebenen fällt jedoch extrem unterschiedlich aus. Bei einer Adjustierung der Perspektive auf das Subnationale zeigen sich gar widersprüchliche Trends: Viele Menschen, die sich in wirtschaftlich dynamischen Städten ansiedeln («Oasen»), entfliehen wirtschaftlich angeschlagenen, peripheren Regionen («Wüsten»). So ist auch die Anzahl…